GRUNDKURS MEDITATION



Grundkurs der Meditation JETZT!

Es bleibt erst einmal dabei, das Coronakontaktverbot bleibt uns  bis Anfang Mai erhalten. Viele ehemalige Klienten und Freunde haben die letzten Wochen Kontakt mit mir aufgenommen.  Manche kommen gut mit der Krise zurecht und manchen geht es nicht gut.  Ich muss zugeben, trotzdem die Krise mir viele Absagen beschert hat, fühle ich mich wohler als seit Jahren. Ich geniesse die relativ ruhige Innenstadt ( ich wohne in der City von Augsburg)  und nutze die Möglichkeit verstärkt zu meditieren und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Letztlich denke ich, dass diese Krise eine grosse Chance ist und dass viele Menschen jetzt Zeit haben, sich um das Wesentliche zu kümmern und den Blick von äusseren Dingen nach innen zu richten. So habe ich beschlossen, einen Grundkurs Meditation hier auf meine Homepage zu stellen.
Leider nicht ich in dieser schönen Aufnahme vom Königssee.


Der erste Grundkurs schon vor tausenden Jahren

Die grösste und stärkste Tradition in der Meditation besteht in Indien, dort trug sich vor langer Zeit zu: Shiva in Gestalt von Bhairav wurde einmal von seiner Shakti nach der Antwort auf alle Fragen gefragt und damit nach der Lösung von allen negativen Gefühlen, auch jene die mit unserer Krise heute einhergehen. Und statt  seiner Shakti  einen Vortrag zu halten, unterwies er sie in 112 Meditationstechniken. Dieser Tantratext ist wohl der älteste Grundkurs Meditation und die Antwort auf alle wichtigen Fragen.Denn die Antwort liegt in Dir selber und sie lässt sich nicht verstehen, sondern in der Meditation  nur erleben. Daraus entspringt Gelassenheit, aus der Gelassenheit Freiheit und in der Freiheit ermöglicht sich eine Wahrheit, die reine Bewusstheit ist. Als solche entspringt ihr tiefe unmittelbare und echte Freude.


Wer kann teilnehmen?

Dieser Kurs ist für alle psychisch stabilen Frauen und Männer geeignet. Wer in Therapie ist, sollte grundsätzlich Rücksprache mit seinem Therapeuten nehmen. Eigenverantwortlichkeit ist wichtig, um diesen Weg gehen zu können. 

Für welche Religionen und Weltanschauungen ist Meditation geeignet?

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Religionen Meditation kennen. Ramakrishna, ein Hindumystiker und Heiliger, der alle religiösen "Wege" ausübte, sagte:"Ich habe erkannt, dass es derselbe Gott ist, zu dem alle ihre Schritte ausrichten, obgleich auf unterschiedlichen Pfaden."
Für Ramakrishna war Gott, wie der Quell, in der Tiefe eines Brunnens. Die einen versuchen das Wasser zu erreichen, indem sie an einem Seil hinabklettern, die anderen indem sie eine Leiter nehmen und wieder andere bauen sich bequem eine Treppe.
Der Dalai Lama ist der Überzeugung, dass für die Menschheit der Zukunft Ethik wichtiger als Religion und Weltanschauung ist. Denn während die Menschen sich auf verschiedenen Wegen der Quelle nähern, streiten sie sich welcher Weg zum Wasser der wahre Weg ist.  Die  Erkenntnis des Dalai Lamas hängt auch damit zusammen, dass wir zunächst Tolerant und Respekt lernen müssen um dann einander auf dem Weg zur Wahrheit helfen und unterstützen zu können.. Das Gebot der Nächstenliebe sollte aber für die Zukunft ohne Ausnahme für alle  anderen Idenditäten gelten, ob weltanschaulicher, religiöser oder geschlechtlicher Natur  und die Nächstenliebe muss demgemäss auch durch Respekt vor der Natur ergänzt werden. Dazu kann Meditation beitragen, weil sie uns hilft, uns selber kennen zu lernen und zu akzeptieren. Wer sich akzeptiert kann auch andere akzeptieren. In jedem Fall können und dürfen also alle  Menschen meditieren, auch die, die sich an keinen religiösen Weg gebunden sehen.

Wieviel Zeit muss ich  investieren, um teilzunehmen.

Jede Zeitinvestition in die Meditation ist eine Erfahrung, im Zen heisst es" fünf Minuten Meditation sind fünf Minuten Buddhaschaft!"Vertiefte Erfahrungen   mit der Meditation macht, wer regelmässig, am besten täglich, sich Zeit nimmt. Das richtige Mass ist individuell zu bestimmen, es liegt immer zwischen Untertreibung und Übertreibung. Sogyal Rinpoche empfiehlt in seinem Hauptwerk 8 Minuten für Einsteiger, viele Zenmeister raten zu 45 Minuten, Ignatius von Loyola sah für seine Ordensmitglieder, die Jesuiten 1 Stunde vor. In den meisten Empfehlungen für Laien wird eine kürzere Zeit empfohlen. Ein gutes Anfängermaß könnte zwischen 15 Minuten und 25 Minuten liegen. Meditierst du zu kurze Zeit, wirst du viele Erfahrungen nicht machen können, die erst eintreten, wenn die Stille der Haltung zur Stille deines  Bewusstseins wird. Meditierst du zu lange, kann Überforderung des Körpers eintreten und die Stille kann zu anstrengend und sogar beängstigend für den ungeübten Geist werden. Aber egal wie lange du meditieren willst, man sollte sich mit Vorbereitung und Rückkehr in den Alltag am Anfang und nach der Meditation   etwas mehr Zeit nehmen als die eigentliche Meditation. Denn wenn du vorher schon etwas den vom Alltag aufgewühlten Geist runterfährst und drei Minuten zum Beispiel zu diesem Zweck eine leichte Atemübung machst oder einen kurzen besinnlichen Text liest, wird der Geist sich schneller auf die eigentliche Meditation einstellen. Und umgekehrt, wenn Du danach noch 3 Minuten für eine kurze Reflexion oder eine kleine Körperübung als Übergang machst, kann dein Blutdruck sich normalisieren und du wirst frischer und klarer in den Alltag zurück kehren können. Ja du wirst die Erfahrung der Meditation besser in deinen Alltag integrieren.
In der Meditation ist Disziplin kein Selbstzweck, aber eine Notwendigkeit. Teresa von Avila sagt einmal mit entschlossener Entschlossenheitkommt man weit. Denn Disziplin dient dazu, uns von unserem Ego und seinen Tricks zu befreien. Damit kommen wir zur wahren Freiheit des Geistes. Mehr dazu in den weiteren Kapiteln des Grundkurses. Praktisch bedeutet dies:  für den Weg der Meditation empfehle ich ein  regelmässiges Mass zu wählen. Es ist besser, wenn du zum Beispiel täglich meditieren willst, 8 Minuten täglich zu meditieren als einmal gar nicht, an einem Tag wo es dir gut geht eine halbe Stunden und an einem Tag an dem es schwierig ist, nur 2 Minuten. Wohl habe ich manches mal häufiger und länger meditiert, wenn es mir in der Meditation gut geht, aber die vereinbarte Zeit meiner täglichen Meditation gerade in schwierigen Phasen immer eingehalten.

Begleitung

Wer Begleitung wünscht,  kann sich entweder jemand suchen, der Erfahrung mit Meditation hat und seelsorgerische oder psychologische Kenntnisse oder Praxis hat, oder er kann sich an mich wenden.
Für regelmässige spirituelle Begleitung habe ich Sonderkonditionen. Begleitung kann helfen, wenn Fragen auftauchen oder man den Weg intensiver gehen möchte. Mit Sicherheit kommt man durch eine Begleitung weiter in der Meditation, als wenn man alleine für sich meditiert. Warum dies so ist, werdet ihr im Laufe dieses Kurses merken.

Warum meditieren Menschen?

Manchmal ist es gut, bevor man sich mit den Gründen anderer Menschen auseinandersetzt, selber sich zu fragen, was einen motiviert. Deshalb diese Vorübung: 
Schreib dir einmal auf , was Du dir von Meditation erhoffst. 


Wenn ich Meditationsseminare gebe, frage ich am Anfang immer, warum wollen sie meditieren? Bei Weitem die häufigste Antwort ist:
"Ich möchte aufhören zu denken." 1.Aufhören zu denken!
Meist sage ich, dass wird frühestens auf dem Friedhof passieren. Viele Menschen sind sich allerdings auch da nicht sicher, ob unser Bewusstsein nicht in anderer Form weiter arbeitet. Wir können aber in und durch Meditation lernen
1. nicht uns von unseren Gedanken bestimmen zu lassen und 
2. die Qualität unserer Gedanken zu verbessern.

2. Entspannen! Der zweite Wusch oder das zweite Ziel das genannt wird, ist zu lernen zu entspannen. Meditation hat eine starke Wirkung auf unseren Umgang mit Stress, unsere kognitiven Fähigkeiten und  besonders auf unsere Fähigkeit zu entspannen.
Häufig berichtet Teilnehmer meiner Seminare  von einer Verbesserung des Schlafverhaltens und es gibt Untersuchungen von positiven Wirkungen bei vielen körperlichen Beschwerden und mentalen Störungen. Wenn ich meditiere, bin ich ausgeruhter, und ich brauche weniger Schlaf. Ich kann leichter Stress loslassen und verarbeiten. Meist sind die Verbesserungen hin zu einer entspannten Lebenshaltung die ersten Früchte der Mediation.
Konzentration und Klarheit! Auch der Wunsch nach mehr Konzentration und Klarheit wird genannt. Beides wird durch die Meditation gefördert und gestärkt. Die Wirkungen auf innere  Klarheit  ist so stark, dass zum Beispiel die Ignatianischen Exerzitien, ein westlicher Weg der Meditation, ganz ausdrücklich als Entscheidungsexerzitien bei wichtigen Lebensentscheidungen gemacht werden.
Dabei merken wir während der Mediation, dass Konzentration so uns gar nicht möglich ist, wie wir uns das gemeinhin vorstellen. Bei Übungen, in denen wir uns auf einen Gegenstand zu konzentrieren versuchen, stellen wir fest, dass wir bestenfalls wenige Augenblicke bei einem Gegenstand verweilen. Es bedarf eines besonderen Trainings um sich zu fokussieren und längere Zeit bei einen Thema zu bleiben.
In vielen Kulturen wird Meditation verglichen mit dem Hüten einer Herde, wenn du die Schafe beieinander halten willst, darfst du nicht zu straff die Herde halten, dann brechen sie aus. Wenn du ihnen zu viel Spielraum gibst verlieren sie sich. Auch deshalb der gerade Sitz, er ermöglicht mit der Zeit, weder in Erschlaffung oder Schlaf zu verfallen und sich in  Träumen zu verlieren noch benötigt er nach dem eingewöhnen viel Energie. Es geht um einen mittleren Zustand zwischen AN-und Entspannung. Dieser ist übrigens wenn wir ihn beibehalten förderlich für alle Tätigkeiten des Gehirns, wir werden Leistungsfähiger ohne grosse Anstrengung.


Hier ein Link zu einem Video mit einer Geschichte!



Warum meditiere ich oder das Wunder in jedem von uns!

Der Link:

Meditationstagebuch

Das Führen eines Meditationstagebuchs kann helfen um in der Meditation voranzukommen.

1.Übung

Diese Übung braucht nichts anderes als einen Raum, indem du dich vor allem alltäglichen zurückziehen kannst. Das kann ein ruhiger Platz sein in der Natur, dass kann ein Eck deines Zimmers sein. Nun nimmst du eine bequeme Sitzhaltung ein. Du stellst dir am Besten eine Eieruhr auf 10 Minuten ein und bleibst in der Stille, versuch in ein Schweigen des Herzens und damit der Gedanken zu kommen.

2. Übung: Körperwahrnehmen

Du setzt dich bequem aber gerade hin, das dient der Sammlung.Als Einstieg nimmst du deinen Körper als ein Ganzes wahr, Bin ich in meinem Körper überhaupt zuhause. Wie spüre ich ihn, was machen meine Gedanken Kann ich akzeptieren was ist? Wie spüre ich meine rechte Hand.? Handfläche und Handrücken und den Daumen und den  rechten Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleinen Finger und nochmals die ganze Hand und das Gelenk, den Unterarm und den Ellbogen, den Oberarm bis zur Schulter. Dann machst du das Gleiche mit deinem linken Arm, und genauso mit deinem rechten und dann linken Bein, angefangen von den Zehen bis zu m Oberschenkel, um dann Körperbereich zu Körperbereich deinen Oberkörper den Hals und Genick und deinen Kopf und Gesicht zu spüren.
Wenn Du schneller bist als deine Meditationszeit dauert fange langsamer und mit noch mehr Gespür für die einzelnen und kleineren  Körperbereiche an bis zum Ende der Zeit. Wenn Du langsamer bist dann ist das genauso gut, Meditation ist kein Wettrennen. 

Video:Körperwahrnehmung

3 Übung: Lauschen
Lauschen!
Ein Schüler kommt zu seinem Zenmeister und sagt“ Was muss ich tun um schneller zur Erleuchtung zu gelangen?“ Der Zenmeister sagt“ Lausche auf das Geräusch des Baches!“
In dem Film „Kundun“ sagt der Dalai Lama einmal: „Sie (die Chinesen) haben uns die Stille geraubt!“. Der Verlust der Stille  ist nicht nur in Tibet  ein schwerwiegender  Angriff in der Moderne auf den Menschen. Viele Menschen ertragen Stille nicht weil sie dann sich selber wahrnehmen könnten und den Stress unseres hektischen Lebens sich bewusst werden.
Jesus war ein grosser Hörer, und so es gibt immer wieder Stellen, in denen es heisst ,er zog sich zurück, Die Tage in der Wüste oder nach dem Brotwunder am See Genezareth sind hier ein Beispiel. Denn in der Stille vermag Jesus Gottes Wort zu hören und seine ganze Rede kommt aus dem Hören. Und wenn es  in der Bibel heisst, Johannes lag an der Brust des Herrn, dann hört er im Herzschlag die Weisheit Gottes.. Vom Propheten Elias der von der mächtigen Königin bedroht wird und verzweifelt ist heisst es  „ Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. 12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Säuseln.“ In diesem verstummende Ton lässt sich  Gott wahrnehmen, wenn wir lernen in den Geräuschen die Stille zu finden und ganz zu Hörenden finden.
Ich nenne dieses vertiefte Hören  Lauschen. Wir hören auf etwas aber wir lauschen zum Beispiel in die Natur hinein. Ich habe vor 24 Jahren in Freiburg in einer Dachkammer gewohnt, neben mir übte jemand mehrer Stunden am Tag Geige, immer die selben Geräusche. Ich meditierte trotzdem jeden Tag mindestens 2 Stunden und übte mich auch in dieser Übung des Lauschens. Das Resultat war, dass ich meine Geräuschempfindlichkeit ,die mich ein Leben lang plagte loslassen konnte. Bei einem Seminar im Schweigen auf dem Land erklang während der Meditationseinheit in unmittelbarer Nähe eine Kreissäge, alle Teilnehmer beschwerten sich bei dem Kursleiter, der einzige den die Kreissäge nicht störte war ich. 
Es ist schön, wenn man in der Natur meditieren kann, lediglich die Geräusche des Windes, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Bäume oder das Fallen von Regentropfen hört, aber wenig Menschen leben so und es ist nicht von Nachteil, wenn meine Meditationskurse in der Stadt stattfinden, denn dann gewöhnen sich die Teilnehmer  in der realen Welkt zu meditieren.
Wenn ich die Wahl habe in einer stillen Kirche zu meditieren oder in einer Bahnhofshalle würde ich  die Kirche vorziehen, aber da ich jahrelang viel reisen musste, war die Fähigkeit beim Warten auf einen Zug mit Verspätung zu meditieren, ein grosses Geschenk.
Nun zu der Übung:
Du setzt Dich gerade hin entweder indem Du dich als Anfänger an der Stuhllehne aufrichtest oder auf einem  lehnelosen Hocker dich auf die Vorderkante setzt  Zum richtigen Sitzen werde ich demnächst was sagen, Jetzt erstmal zum LAUSCHEN:. Wen du deine Position gefunden hast kannst Du als Anfänger deine Ohren kurz zuhalten, was hörst Du mit verschlossenen Ohren. Das Rauschen in deinen Adern, deinen Atem, deinen Puls oder die Stille????  Dann nimm die Hände von den Ohren weg  und achte auf alle Geräusche in deiner Umgebung. Achte sie alle gleich ohne Bewertung und Zuordnung. Also nicht, nachdenken wohin die  die fStrassenbahn fährt, die gerade bei mir vorbei rauscht oder da ist der viele Verkehr, da ist Regen oder da reden unter meinem Fenster der Nachbar oder Jugendliche. Höre einfach und versuch das Hören selber wahrzunehmen. Manche tun sich leichter, wenn sie versuchen auf das leiseste Geräusch zu hören. Für mich war immer der Beste Einstieg am Anfang meine Klangschale anzuschlagen und dem verebbenden Ton nachzulauschen.

Viele Teilnehmer berichten, dass ihnen das  am Anfang nicht möglich ist, das ist  bei solchen Übungen normal. Hier macht Übung den Meister und ein schwieriger Anfang bedeutet oft, das eine Übung einen später eine grössere Befriedigung schenkt.Manche werden erst schläfrig und sind deshalb nicht konzentriert, auch dies ist normal. Das Umschalten vom Sehen auf das Hören kann eine sehr beruhigende Wirkung haben. Es ist was es ist und wenn Du weitermachst, wirst Du irgendwann um so klarer und wacher lauschen können. Und bei der zweiten oder dritten Meditation spüren viele wie die Geräusche sie nachdenken lassen, ablenken oder sie sind unkonzentriert. Genau dies ist aber bei Meditation erstmal normal, egal welche „Methode „ du wählst, der Versuch sich lange Zeit auf eine Thema zu konzentrieren wird irgendwann dich an eine Grenze führen. Jenseits dieser Grenze liegt eine Bewusstheit, dle Wahrnehmung führt dich selber in die eigene Tiefe. Auf dieser  Grenze aber leistet unser Ego Widerstand, Entweder in Form von Gedanken, störenden Bildern, unangenehmen Gefühlen oder sogar Schmerzen. Wenn Du jetzt dabei bleibst, dann wirst Du die Weite hinter der Grenze erfahren.
Ich habe jahrelang bei einem Jesuiten meditiert, immer wieder war ich dort habe zwischen 10 und 30 Tage Stille und Meditation eingehalten und das oft mehrfach im Jahr. Dort war ein Hausbewohner, der dort arbeitete und mehrfach täglich mit dem Seminarteilnehmern meditierte. Ich hatte immer das Gefühl, der junge Mann sitzt da und überlegt , ob er nicht abhauen sollte und weggehen. Jahre später leitete dieser Mann selber Meditationskurse und erzählte selber, wie er in der Meditation zwanghaft von dem Gedanken getrieben war, seinen Koffer zu packen. Er hat es nicht getan und er ist mit Sicherheit noch heute sehr dankbar dafür.

Nicht nur spirituell ist das Meistern von Widerständen von Bedeutung. Mann sagt der Meditation nach, Sie macht belastbarer. Stress gut verarbeiten nennt man heute Resilienz. Die Resilienz steigernde Wirkung der Meditation liegt gerade darin, dass wir in der Meditation lernen bei uns selber zu bleiben auch wenn Störrungen in unserer Umgebung auftreten oder in uns selber aufsteigen. In der Regel erfahren wir sehr bald, wie wir im Alltag genussfähiger Werdern, konzentrierter besser Schlafen und vor allem von einer tiefen Lebensfreude durchdrungen sind. 
Video : Lauschen bitte auf Bild klicken









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